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 Entstehung und Geschichte der Wochensprüche
 

Das Gebiet der Liturgie war nur ein Sondergebiet der Arbeit der Evangelischen Michaelsbruderschaft. Es war freilich ein Sondergebiet, dessen Bedeutung für das Leben und den Glauben der Christen weithin noch nicht umfassend erkannt war. Darum musste auf diesem Gebiet viel nachgeholt werden. Deshalb fällt die liturgische Erneuerung besonders auf, und es erscheint angebracht, sie in einem besonderen Abschnitt ausführlicher zu behandeln. Diese Arbeit hat Pfarrer Herbert Goltzen geleistet.

Bei den ersten Treffen des „Jungdeutschen Bundes“ und des „Bundes Deutscher Jugendvereine“ (BDJ) in den Jahren 1919 bis 1921 kam es nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg und allen aufbrechenden Nöten zu Begegnungen der jüngeren Generation mit der Kirche. Es handelte sich um die geistlichen Nöte vieler Menschen, aber auch um die geistlichen Nöte in der Kirche. Wie muß eine Kirche aussehen, die in allen Lebensäußerungen als eine glaubwürdige Gestalt der Wahrheit erkannt werden kann? Man bemühte sich also sehr um eine konkrete Form des kirchlichen Lebens. Diese Form sollte den Menschen wieder eine geistliche Heimat und in ihren Fragen klare Antworten und Hilfen geben. Man suchte den Ursachen des kirchlichen Verfalls nachzugehen und gangbare Wege zu einer geistlichen Erneuerung der Kirche zu finden.
Die Frage nach der Wahrheit mündete zwangsläufig bei der Suche nach einer echten Gestalt des Kultus. Diese Treffen führten zu den Tagungen in Angern bei Magdeburg und in Berneuchen in der Neumark. Berneuchen ist ein kleiner Ort mit dem Rittergut des Generals z. D. der Infanterie und seiner Familie von Viebahn - von dem Borne. In ihrem Haus wurden die Konferenzen aufgenommen und durchgeführt. Die erste Konferenz in Berneuchen fand 1923 statt. Der praktische Ertrag der Konferenzen konnte in vielfältiger Gestalt in die Kirche eindringen. Zahlreiche Neuansätze sind Besitz weiter Kreise in der Kirche geworden.
Einer der tragenden Männer war Pfarrer Karl Bernhard Ritter. Für seine Kirchengemeinde, die Neue Kirche am Gendarmenmarkt in Berlin (auch Deutscher Dom genannt), gab er zusammen mit Pfarrer Graf Lüttichau von der Dreifaltigkeitskirche im Jahr 1923 ein schmales Heft heraus. Es enthielt Ordnungen für die Beichte, für die Abendmahlsfeier und für Tages- und Nachtgebete. Die Tagungen in Berneuchen schlossen immer mit der Feier des Hlg. Abendmahles. Diese Ordnungen wurden bei Andachten in Großstadtgemeinden und bei Wochenendfahrten erprobt.

Eine Hilfe zu der neuen Schau des Lebens, die in diesen Feiern ihren Ausdruck suchte, gab das Jahrbuch „Das Gottesjahr“. Es deutete den Kreislauf des Lebens im Gang des Tages und der Woche, im Kreislauf des Jahres mit seinen wechselnden Kirchenjahreszeiten und seinem Weg durch die Gottesoffenbarung im Heilswerk Jesu Christi und in den Wendezeiten des menschlichen Lebens.
Voran stand ihm stets ein „Monatswerk“, ein Kalender. Über jeder Woche stand ein Losungswort bunt gemischt aus Dichtung und Weisheit. Bald merkte man, dass solche Worte zwar anregend und tiefsinnig waren, aber einer immer wiederholten Meditation nicht standhielten. Bei dem Versuch, mit eigenen Worten die Botschaft jedes Sonntags auszusagen, ist Pfarrer Wilhelm Stählin gescheitert.
Darum kam er auf Bibelworte, die allein Gemeinschaft stiften und sich als Verdichtung des Sonntags-Evangeliums immer erneut betrachten lassen. Seit dem Jahr 1927 ist dieser Übergang zu einem Schriftwort für jede Woche sichtbar.
So hatte sich der „Wochenspruch“ für jeden Sonntag und damit für jede beginnende neue Woche ergeben.
Pfarrer W. Stählin schreibt: „Die ursprünglich von mir für das „Gottesjahr“ gewählten Sprüche haben im Lauf der Jahre manche Änderungen erfahren – einige zu ihrem Vorteil – und sind schließlich nach langen und mühsamen Verhandlungen in ihrer gegenwärtigen Gestalt ziemlich allgemein übernommen worden; sie haben auch ihren festen Platz in der Agende I der Lutherischen Kirche gewonnen, und zwar als „biblische Voten“ zum Eingang des Predigtgottesdienstes.“

Seit 1928 zeigte sich die Gliederung des Kirchenjahres. Außer dem „Wochenspruch“ wurde der Sonntag auch durch ein Leitwort gekennzeichnet (z. B.: Der Heiden Heiland - Der gute Hirte - Die neue Schöpfung). Damit war die Lebensordnung des Gottes-, des Christus- und des Kirchenjahres für die Heiligung der Zeit im Leben eines Christen neu entdeckt.
Daraus folgte nun, dass die Entdeckung des Kirchenjahres und der Liturgie auch in jeden Tag mit einfließen sollte. Dazu gehörten tägliche Lesungen aus der Bibel. Gemeint war aber nicht eine allgemein schon länger bekannte fortlaufende Lesung der biblischen Bücher. Vielmehr ging es um Abschnitte, die auf jeden Tag, die Tageszeiten (Morgen und Abend), auf die jeweilige Woche und auf die Kirchenjahrszeiten bezogen waren.
Vom Sonntag mit dem erlebten Gottesdienst geht man in die Woche mit ihren Tagzeitandachten und Gebeten, aber auch mit allem, was zu erledigen und manchmal auch zu erleiden ist. Und von der Woche geht man wieder zum Gottesdienst am Sonntag. Ein altes gutes Sprichwort sagt: „Der Sonntag macht die Woche!“ Der Segen des Sonntags mit dem Gottesdienst wirkt fort durch die ganze Woche und wird dort erfahren und ergänzt.

Es muß an dieser Stelle auch davon gesprochen werden, dass es schon lange vorher Wochensprüche gab. Der schon bei den Ausführungen zum Kirchejahr erwähnte ev.-luth. Kirchenrat und Oberpfarrer Dr. Georg Christian Dieffenbach aus Schlitz im Großherzogtum Hessen erwähnt in seinen „Evangelischen Haus-Agenden“ von 1852 bis 1894 immer Wochensprüche für jeden Sonntag. Den Ablauf des „Hausgottesdienstes“ beschreibt er wie einen normalen Predigtgottesdienst am Sonntag, nur etwas kürzer gefasst. Nach „Im Namen des Vaters…“, einem Eröffnungsspruch, dem Sündenbekenntnis und Kyrie, dem Gnadenspruch mit „Ehre sei Gott in der Höhe …“ folgt das Glaubensbekenntnis und ein Lied. Dann heißt es: „Nach dem Lied betet der Hausvater den Wochenspruch, welcher kurz den Hauptgedanken der Woche ausdrückt. Die tägliche Wiederholung dieses Spruches im Laufe der Woche dient dazu, denselben desto fester einzuprägen und erinnert daran, diesem Worte nachzudenken. Den Wochenspruch schließt der Hausvater mit dem sogenannten Gloria patri, indem er spricht oder singt: „Ehr sei dem Vater …“ Dann folgt das Kollektengebet, die Bibellesung mit einer kurzen Auslegung, wieder Gebet und Vaterunser und die Segensbitte. Die „Bibellesung“ war aber keine fortlaufende Lesung ganzer Bücher oder Briefe, obwohl solche Bibellesepläne seit 1851 von seinem Amtsbruder Franz von Roque in Treysa für die Jugend schon herausgegeben worden waren. (Siehe den Artikel: Entstehung der Bibellesepläne).
Es dürfte also sehr interessant sein, dass es schon seit 1852 (und vielleicht sogar noch früher!) Wochensprüche gegeben hat, die für den gottesdienstlichen Gebrauch zur Verfügung standen und benutzt wurden. Allerdings sind sie wohl aus anderen Überlegungen bezüglich der einzelnen Sonntage entstanden und enthalten darum nicht die Bibelworte, die wir heute für die Wochensprüche kennen. Pfarrer Wilhelm Stählin hat diese Wochensprüche aus den „Evangelischen Haus-Agenden“ wohl nicht gekannt. Vielleicht waren sie auch in Vergessenheit geraten oder nur in Schlitz und im hessischen Umfeld bekannt.
Übrigens hat Kirchenrat Dieffenbach für den wöchentlichen Hausgottesdienst auch unterschiedliche Bibelabschnitte für jeden Wochentag ausgewählt und gleichzeitig kurz ausgelegt, wie sie später in anderer Form in der „Lesung für das Jahr der Kirche“ praktiziert wurden. Er begann damit in der ersten Auflage seiner „Evangelischen Haus-Agende“ 1852 und hat in der zweiten Auflage 1859 die Auswahl der Bibelabschnitte einer genauen Prüfung unterzogen und manche Veränderungen vorgenommen. Allerdings war immer nur eine Lesung für den jeweiligen Wochentag ausgewählt und nicht je eine für morgens und abends wie in der späteren „Lesung für das Jahr der Kirche.“
Es gab also schon seit 1852 (oder noch früher) eine Art Vorläufer der „Lesung für das Jahr der Kirche“ als „Hausgottesdienst“ in Schlitz und Umgebung.
Interessant dürfte folgendes sein. In der Ausgabe der „Evangelischen Haus-Agende“ von 1866, die sich in der Bibliothek der Lippischen Landeskirche befindet, sind als handschriftliche Eintragungen zu lesen:
„Ich u. mein Haus, wir sind bereit, Dir, Herr, die ganze Lebenszeit Mit Seel und Leib zu dienen. Du sollst der Herr im Hause sein; Gieb Deinen Segen nur darein, dass wir Dir willig dienen! Eine kleine, fromme, reine Hausgemeine Mach’ aus Allen! Dir nur soll sie wohl gefallen.
Zur Gründung des neuen Haushaltes, meinen theuren Kindern, von Ihrer sie zärtlich liebenden Mama Adelheid Gfnz. Lippe geb Gfnz. Castell.- Ernst Graf zur Lippe u. Biesterfeld Caroline Gräfin zur Lippe u. Biesterfeld geb. Gräfin von Wartensleben erhalten am Polterabend den 15ten September 1869“

Diese persönliche Widmung und Eintragung ist darum interessant, weil die Lipper Grafen ev.-ref. Glaubensbekenntnisses waren, während die geb. Gräfin Castell lutherisch war und der Inhalt der „Evangelischen Haus-Agende“ die lutherische Form des Gottesdienstes enthielt und von einem lutherischen Pfarrer geprägt war.

Im Jahr 1936 hatte die Auswahl der Texte eine so erprobte Gestalt gewonnen, dass Pfarrer Rudolf Spieker „Die Lesung für das Jahr der Kirche“ in Buchform herausgeben konnte.
Die Einführung in die „Wochensprüche“ hatte Wilhelm Stählin geschrieben. Die Auswahl und Auslegung hatte Pfarrer Wilhelm Thomas übernommen. Die kurzen Auslegungen der Lesungen in den Wochen waren von einem großen Kreis von Brüdern ausgearbeitet.
In diesem Buch wurden die „Wochensprüche“ bereits als fester Bestandteil vorausgesetzt.

Pfarrer Rudolf Spieker schrieb dazu in seiner Einführung auf Seite XII folgendes:
„Die tägliche Lesung steht in engem Zusammenhang mit dem Grundanliegen der Woche. Dieses ist nicht einfach als „Wochenthema“ zu bezeichnen oder von der „Hauptlesung“ des Sonntags allein abhängig zu machen, sondern es schwingt gewissermaßen zwischen folgenden vier Stücken hin und her und ist durch sie wie von einem Kräfteparallelogramm dynamisch bestimmt: Hauptlesung, Losung („Wochenspruch“), Leitbild (Wochenname) und Wochenlied. Es besteht also keine rationale Abhängigkeit der Wochenlesungen zu einem Wochenthema, sondern zwischen den Lesungen und dem Gebetsanliegen der Woche besteht eine dynamische Beziehung, welche auch Spannungen und Gegensätze ergibt, weil sie in der Heiligen Schrift selber vorhanden sind.
Insbesondere rückt der Wochenspruch – der vor jeder Lesung zu sprechen ist – durch jede Lesung in neue Beleuchtung; zugleich eröffnet er uns den Zugang zu mancher Lesung, die für sich allein vielleicht verschlossen bliebe.“

Die vielfältige Praxis der Pfarrer in ihrer täglichen Gemeindearbeit hat gezeigt, „dass diese Kirchenjahres-Bibelleseordnung ihr eigenes Recht hat neben der von den kirchlichen Verbänden betreuten fortlaufenden Bibellesung einerseits und der „eisernen Ration“ der Herrnhuter Losungen und Lehrtexte andererseits“, schrieb Pfarrer Albert Mauder in der Fastenzeit 1978 im Vorwort zur neuen „Ordnung der täglichen Bibellesung nach dem Kirchenjahr“.

Konferenzen des Berneuchener Kreises mit der Niedersächsischen Liturgischen Konferenz, Vertretern der lutherischen Landeskirchen, dem Jugendwerk der evangelischen Kirche und dem Kirchenchorverband führten im Jahr 1939 zur Anerkennung dieser Kirchenjahrsordnung in der deutschsprachigen evangelischen Christenheit. Diese Ordnung hat dann auch der agendarischen Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1955 zugrunde gelegen. (Agende ist das „Gottesdienstbuch“, in dem die Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen in ihrem Ablauf und mit den Lesungen, Sprüchen und Gebeten geordnet aufgeführt sind.)
Seitdem stehen die Wochensprüche und die Textangaben der „Lesung für das Jahr der Kirche“ in allen kirchlichen Kalendern, Sonntagsblättern und in den Losungsbüchlein der Brüdergemeine.
Daß ihre Berneuchener Herkunft den meisten Menschen unbekannt geblieben ist, entspricht durchaus der Einstellung der Michaelsbrüder. Sie wollten nie ein Sonderritual erfinden, sondern mit ihrer Arbeit einen Dienst für die Kirche tun.
Eine Volksausgabe der Spiekerschen Bibellese mit der Auslegung je einer Tageslesung wurde von Herbert Goltzen von Advent 1937 bis Michaelis 1939 im „Sonntagsbrief“ veröffentlicht und in Wochenzetteln verbreitet, bis die nationalsozialistische Reichspressekammer sie unterdrückte.

Die Neuordnung der „Gottesdienstbücher“ (Agenden) erfolgte nach jahrelanger Arbeit als kleine Agende (für die Hand des Pastors) von der VELKD (die ev.-luth. Landeskirchen) durch den Beschluß der Generalsynode in Braunschweig am 13. Oktober 1954. Sie wurde veröffentlicht am 6. Januar 1955 durch Landesbischof D. Meiser, München. Die große Agende (für den Altar) Band 1 wurde am 1. Januar1957 durch Landesbischof Dr. Hanns Lilje, Hannover, veröffentlicht.
Für die Evangelischen Kirchen der Union (EKU) wurde die Agende am 12. Februar 1959 auf der Synode der EKU beschlossen.
Das neueste „Evangelische Gottesdienstbuch“ wurde als große Ausgabe am ersten Advent 1999 von Landesbischof D. Horst Hirschler, Hannover (Leitender Bischof der VELKD) und Kirchenpräsident Helge Klassohn, Dessau (Vors. des Rates der EKU) veröffentlicht. Die kleine Ausgabe erfolgte Christi Himmelfahrt 2000 durch Bischof Dr. Hans Christian Knuth und Kirchenpräsident Helge Klassohn. Die Ausgaben sind bestimmt für die Evangelische Kirche der Union und für die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands.
Außerdem wurde im Auftrag des Moderamens des Reformierten Bundes das Gottesdienstbuch „Reformierte Liturgie“ für die ev.-reformierten Gemeinden im Herbst 1999 herausgegeben. Es wurde veröffentlicht von Gerrit Noltensmeier, Detmold, Landessuperintendent der Lippeischen Landeskirche; Walter Herrenbrück, Leer, Landessuperintendent der Evangelisch-reformierten Kirche, und Habbo Heikens, Emlichheim, Präses der Synode der Ev.-altreformierten Kirche. In diesem Gottesdienstbuch werden unterschiedliche Gottesdienstordnungen ermöglicht bis hin zu einer fast ganz lutherischen Form.

Durch die Überarbeitung und Neugestaltung der Perikopenordnung, die am ersten Advent 1978 in Kraft trat, wurden auch etliche Wochen- und Tagessprüche verändert.
Z. B. handelt es sich um den ersten und letzten Sonntag nach Epiphanias, die Sonntage Reminiszere, Okuli, Judika, Palmarum, den 5., 7., 9., 10., 17., 20. und 21. Sonntag nach Trinitatis und den drittletzten Sonntag im Kirchenjahr sowie um die Feiertage Karfreitag, Michaelis, Erntedamkfest und Reformationstag.
Dadurch ergaben sich nun auch veränderte Texte für die Kirchenjahrs-Bibelleseordnung, weil sie an die neue Perikopenordnung angepasst werden mussten.

Die Evangelische Michaelsbruderschaft wurde gestiftet (gegründet) während der Tagung vom 29. September bis 1. Oktober 1931 in Marburg. Die von Wilhelm Thomas vorbereiteten Grundsätze wurden noch einmal in einer Nachtsitzung von Ludwig Heitmann, Karl Bernhard Ritter, Wilhelm Thomas und Hans Carl von Haebler überarbeitet. Am Morgen des 1. Oktober wurde diese Urkunde der Evangelischen Michaelsbruderschaft in der Kreuzkapelle (Sakristei) der Universitätskirche zu Marburg verlesen und von allen 22 Männern angenommen. Nach einigen Ergänzungen und Verbesserungen erhielt die Urkunde auf dem Michaelisfest 1933 ihre endgültige Fassung.
Zu den Gründern der Michaelsbruderschaft gehörten u. a. die Pfarrer Karl Bernhard Ritter, Wilhelm Stählin, Wilhelm Thomas, Oskar Planck, Walter Stöckl und Hermann Lutze sowie der Arzt Carl Happich, der Architekt Gerhard Langmaack und der Pfarrer und Kirchenmusiker Konrad Ameln.
Der Name der Bruderschaft ist nach dem Erzengel Michael gewählt als Sinnbild dafür, dass der Kirche und den Christen der geistliche Kampf aufgetragen ist.

Quellen:
Evangelische Haus-Agende, das ist: Vollständige Ordnung des Hausgottesdienstes in Gebeten, Liedern und Bibellectionen für alle Tage des Kirchenjahres, gegründet auf die altkirchlichen Sonn- und Festtags-Evangelien, nebst einer Reihe von liturgischen Andachten und einer Sammlung von Gebeten, Georg Christian Dieffenbach, dritte Auflage 2. Sonntag nach Epiphanias 1866, vierte Auflage im Januar 1878 und fünfte Auflage im Mai 1894. (Die erste Auflage erschien 1852 und die zweite 1859.)
Das Berneuchener Buch, 1978, herausgegeben von der Berneuchener Konferenz.
Geschichte der Evangelischen Michaelsbruderschaft, 1975, Hans Carl von Haebler, darin: „Geschichte der liturgischen Arbeit“, Seiten 218-221;
Die Lesung für das Jahr der Kirche, Biblische Lesungen für Kirche und Haus nach der Ordnung des Kirchenjahres, Rudolf Spieker, 1936;
Ordnung der täglichen Bibellese nach dem Kirchenjahr, Herausgegeben von der Evangelischen Michaelsbruderschaft, Albert Mauder, 1978;
Wilhelm Stählin, „Via Vietae“, Lebenserinnerungen, Kassel, 1968.
Beratend: Pfarrer i. R. Günter Halbgewachs, Borchen, Mitglied in der „Gemeinschaft St. Michael“.

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